Worte des ÖRV - Präsidenten

Aktualisiert: Apr 1

Liebe ÖRV - Mitglieder, liebe Hundefreunde,

das Jahr 2020 steht unter einem stürmischen Stern. Wir müssen uns mit Restriktionen im Bereich des Sozial- und Berufslebens, der Freizeitaktivitäten und unserer Gewohnheiten arrangieren. Dazu kommt die Ungewissheit und Sorge, wie es nach der Coronakrise auch in wirtschaftlicher Hinsicht weitergeht. In diesem Sinne möchte ich einige persönliche Zeilen aus meiner Perspektive an euch richten.

Gerade in meiner Funktion als ÖRV – Präsident bekomme ich in dieser Zeit Anrufe und Anfragen besorgter Ortsgruppen und verunsicherter Hundehalter, sehr vereinzelt auch mit aufgebrachten oder abweichenden Ansichten. Der überwiegende Tenor – und darauf bin ich sehr stolz- ist jedoch der des Zusammenhalts, der Solidarität sowie der zukunftsorientierten, positiven Einstellung innerhalb der ÖRV – Familie. Darum möchte ich mich an dieser Stelle herzlich bei allen Mitgliedern und Ortsgruppenvorständen bedanken. Die Bereitschaft, die vorgegebenen Maßnahmen umzusetzen ist überall vorhanden, auch stoßen diese überwiegend auf großes Verständnis und Befürwortung. Den Trainings- und Vereinsbetrieb bis auf Weiteres stillzulegen fällt sicher nicht leicht, nichtsdestotrotz ist es das einzig richtige Vorgehen, den Anweisungen der Expertengremien und Bundesregierung nun Folge zu leisten. Besonders gefreut hat mich auch der Ideenreichtum den viele ÖRV – Trainer an den Tag legen und ihren Schülern mit Online-Challenges, WhatsApp- Gruppen zum Austausch von Trainingsvideos oder Anleitungen zur Auslastung im Homeoffice zur Seite stehen – wenn auch nicht physisch.

Es liegt in der Verantwortung jedes Einzelnen zur Eindämmung von SARS CoV-2 beizutragen und so die Mitglieder unserer Gesellschaft und schlussendlich auch uns selbst bestmöglich zu schützen. Unsere Hunde sind gerade in dieser Zeit als Weggefährten eine wertvolle Stütze in der Familie. Der Tag wird kommen, an dem wir uns wieder in geselliger Runde am Ausbildungsplatz treffen, gemeinsam für den nächsten Wettbewerb trainieren oder anderweitig am Vereinsleben teilnehmen werden. Zwischenzeitlich sollten wir diese Pause bewusst auf uns wirken lassen und der erlebten Verschiebung der Prioritäten vielleicht auch etwas Positives abgewinnen. Im besten Fall gehen wir aus dieser Krise als gestärkte Gemeinschaft von Menschen hervor, die eine gemeinsame Leidenschaft verbindet und bei deren Auslebung nicht vom Egoismus zerfressener Ehrgeiz sondern die Freude an der sportlichen Betätigung mit dem Partner Hund im Vordergrund steht.


In diesem Sinne verbleibe ich und wünsche allen ÖRV – Mitgliedern Gesundheit und Durchhaltevermögen,

Kurt Schafar ÖRV - Präsident


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