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Geschichte des ÖRV

Die in Graz erscheinende „Kleine Zeitung" brachte in der Nummer 273 vom Donnerstag, dem 24. November 1960, auf Seite 8 folgende Meldung: „Der Österreichische Rassehundeverband wurde dieser Tage gegründet und wird seinen Sitz in Graz haben. Dieser Verband kann als notwendige Neugründung bezeichnet werden, da bisher nur die einzelnen Rassen in verschiedenen Klubs organisiert waren, ohne eine Gesamtorganisation zu besitzen."

Der Österreichische Rassehundeverein wurde im November 1960 von Pol. Bez. Insp. Alois Wilfling in Graz gegründet. Der erste Ausbildungsplatz befand sich in der Eggenberger Allee, später übersiedelte der Verein an den Grabengürtel (das ist Ausbildungsplatz des jetzigen ÖRV Grabengürtel).

Fast zeitgleich mit der Übersiedlung an den Grabengürtel erfolgter die Gründung der ÖRV Ortsgruppe Graz - Puntigam .

Folgende Ortsgruppen (in chronologischer Reihenfolge) wurden unter der Präsidentschaft von Pol. Bez. Insp. Alois Wilfling bis 1981 gegründet:

1. OG Graz

2. OG Puntigam

3. OG Knittelfeld 

4. OG Weiz

5. OG Mureck

6. OG Liezen

7. OG Leoben

8. OG Fürstenfeld

9. OG Güssing

10. OG Amstetten

11. OG Enns

12. OG Baden bei Wien

14. OG Kapfenberg

15. OG Klagenfurt

16. OG Köflach

17. OG Roitham

18. OG St. Veit/Glan

19. OG Weißkirchen

20. OG Mayerling

21. OG Freistadt

22. OG Schwertberg

23. OG Pinkafeld

Von diesen 23 Ortgruppen sind heute noch 15 Mitglied im ÖRV, weitere 4 Ortsgruppen wurden aufgelöst und zwischenzeitlich wieder neu gegründet.

Von 1981 – 1983 war Herr Manfred Wilfling Präsident des ÖRV.

Der Präsident Herr Ing. Alois Jäger (1983 – 1985) übernahm nach turbulenten Ereignissen ein sehr schweres Erbe und setzte zu einem Neubeginn an.

Durch den Präsidenten Herrn Ing. Artur Schmidt (1985 – 2002) wurde die Neuorganisation des ÖRV weitergeführt und zu einem positiven Abschluss gebracht.

Im Jahr 2002 wurde Herr Karl Janesch zum Präsidenten gewählt und Herr Artur Schmidt wurde aufgrund seiner Leistungen für den ÖRV zum Ehrenpräsidenten ernannt. Zu diesem Zeitpunkt gab es im ÖRV 39 Ortsgruppen mit etwa 2.800 Mitgliedern.

Als im Jahr 2006 Herr Karl Janesch aus privaten Gründen als Präsident zurücktrat, übernahm Herr Kurt Schafar (bis dahin

ÖRV - Ausbildungsreferent) die Leitung der Verbandskörperschaft. Zu diesem Zeitpunkt bestand der ÖRV aus 58 Ortsgruppen mit ca. 3.300 Mitgliedern. 

Zurück ins Jahr 1987: dort wurden die neuen Statuten für die Hauptleitung und die Ortsgruppen genehmigt. Im selben Jahr wurde in Ergänzung zu den Statuten die Geschäftsordnung des ÖRV beschlossen und vom Präsidenten Ing. Arthur Schmidt in einer grünen Mappe an die Ortsgruppen übergeben. Darin wurden alle Belange der Hauptleitung und der Ortsgruppen geregelt.

 

Kurt Schafar übernahm von Hrn. Peter Wieser die Funktion des Ausbildungsreferentens im ÖRV, dies markiert den Start der Einführung eines einheitlichen Ausbildungs- und Schulungsprogramms.

Im Jahr 2001 wurde die erste ÖKV-Trainerschulung (Unterordnung) im ÖRV mit großem Erfolg veranstaltet (ca. 100 Teilnehmer), inzwischen gibt es Trainerschulungen für alle Ausbildungssparten, die großen Anklang finden.

Im Jahr 2007 übernahm Erich Gössinger die Funktion des Ausbildungsreferenten, sein Stellvertreter Harald Pint wurde ebenfalls 2007 in den ÖRV - Vorstand berufen. Auch unter ihrer Leitung bis zum heutigen Tag kann der ÖRV mit Stolz von sich behaupten moderne, sich laufend weiterentwickelnde Hundeausbildung am Puls der Zeit zu betreiben, so wurde beispielsweise bereits im Jahr 2015 der Besuch eines 2 - tägigen Clickerseminars unter Leitung eines kompetenten Fachkundigen im Rahmen der Trainerausbildung Pflicht, um den angehenden Trainern die Möglichkeiten bei Nutzung eines Markers nahe zu bringen. Des Weiteren ist für alle aktiven Trainer eine Fortbildung im 2 - Jahres Zyklus vorgeschrieben, zu der mehrmals jährlich Koryphäen und führende Experten im kynologischen Bereich eingeladen werden.

Mit besonderem Stolz kann auch die ÖKV - Prüfungsstatistik betrachtet werden: Der ÖRV stellte 2017 erstmals die meisten Prüfungen in Österreich!

Frau Marie - Luise Doppelreiter bekleidete die Funktion der Generalsekretärin bis Ende 1990. Unter ihrem Nachfolger Herrn

Dr. Pius Miedl·(1991 – 2002) wurde begonnen, die ÖRV - Verwaltung auf EDV umzustellen. Diese Modernisierung schritt unter Frau Magister Edith Reisch weiter fort, die 2002 (nach über 20 Jahren Mitgliedschaft im ÖRV) die Funktion als Generalsekretärin übernahm und die bis heute mit Vivian Scharfen an ihrer Seite die Perlen im ÖRV - Büro sind. 

Im Jahr 2003 wurde erstmals die Geschäftsordnung auf CD an die Ortsgruppen versendet, von 2005 - 2010 erhielten die Ortsgruppen auf diesem Weg jährlich eine aktualisierte Version der Geschäftsordnung.

Im Jahr 2004 wurden die dem neuen Vereinsrecht angepassten Statuten der Hauptleitung und der Ortsgruppen genehmigt.

Eine weitere Neuerung gab es 2005. Vom Vorstand wurde beschlossen, eine Onlinezeitung einzuführen. Die erste Ausgabe dieser Zeitung wurde mit 1. September 2005 auf die Homepage gestellt und seitdem erscheint pünktlich an jedem Monatsersten. 

 

Auch bei der Onlinepräsenz wurde auf zeitgemäßes Auftreten Wert gelegt, so bekam der ÖRV mit 01.01.2019 eine aktualisierte Website - die neue Homepage mit modernen Funktionen  und Applikationen ging ans Netz und bietet den Mitgliedern vollen Service am Puls der Zeit. 

Im Jahr 2010 erfolgte· aufgrund der Mitgliedschaft bei ASVÖ und der Bundessportorganisation erneut eine Statutenänderung der Hauptleitungs- und Ortsgruppenstatuten. 

Das Amt des Finanzreferenten hat Frau Sylvia Teichmann mit einem Plus von 3 Schilling von der vorhergehenden Finanzreferentin Frau Judith Wagner übernommen und trug wesentlich zur Rekapitalisierung des ÖRV bei. Seit 2012 hat Frau Mariola Wisniewska das Amt als Finanzreferentin des ÖRV inne und waltet mit großer Umsicht über die pekuniären Angelegenheiten des ÖRV.  

Mit Anfang 2018 verzeichnet der ÖRV unter Präsident Kurt Schafar einen neuen Höchststand: 6500 Mitglieder, 116 Ortsgruppen -  und somit die zweitgrößte Verbandskörperschaft innerhalb des ÖKV.